Bei diesen Operationen handelt es sich im wesentlichen um Eingriffe im Oberschenkel / Hüftbereich und am Oberarm.
Diese Operationen sind vornehmlich indiziert bei Konturdeformitäten mit erheblichem Hautweichteilüberschuss. Bei diesen Eingriffen werden sowohl Teile der Oberschenkelinnenseiten, der Oberschenkelaußenseiten, als auch der Hüftregion gestrafft. Durch Entfernen der überschüssigen Haut und Verankerung der Fettfaszie an tieferen Strukturen wird ein dauerhafter Erfolg erreichbar. Diese Eingriffe werden oft mit der Absaugung lokaler Fettdepots kombiniert. Im Oberschenkel/Hüftbereich handelt es sich dabei immer um größere Eingriffe, die in jedem Fall eine Vollnarkose erforderlich machen. Die Rekonvaleszenzdauer beträgt in diesen Fällen mehrere Wochen, da es sich um großflächige Eingriffe handelt. Diese Eingriffe erfordern immer einen stationären Aufenthalt von 3-7 Tagen.
Eine Straffung der Oberarme wird in der Regel in Lokalanästhesie mit begleitender Analgosedierung (Dämmerschlaf) unter ambulanten oder kurzstationären Bedingungen durchgeführt. Dabei wird der überschüssige Hautweichteilmantel entfernt und die Narbe so platziert, dass sie bei normalen Armbewegungen nicht auffällig in Erscheinung tritt.